Wie man große Forellen fängt- Teil 3: Die Köder und deren Führung

Wie man große Forellen fängt- Teil 3: Die Köder und deren Führung

Wie eingangs schon erwähnt haben wir in der Vergangenheit die besten Erfahrungen mit Teig gemacht, wenn es darum ging die großen Forellen ans Band zu bekommen.

Teig gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Geschmacksrichtungen – somit hat man die Qual der Wahl. Auch hier ist Probieren angesagt, denn nur ein Hellseher weiß, worauf die Forellen gerade stehen. Teig hat den Vorteil, dass er im Wasser aufschwimmt und so der Forelle auch in diversen Tiefen, direkt nach einem Kurbelstopp, rotierend vor der Nase präsentiert werden kann. Man kann mit Teig große oder kleine Propeller formen, je nachdem wieviel Druck man mit seinem Köder ausüben will. Man kann ihn auch einfach passiv fischen, mit Kunstködern ist das fast unmöglich. Gerade wenn man mit zwei Ruten fischt, kann man vor allem im Winter, wenn die Fische tief stehen, sehr gezielt und taktisch fischen.

Tief im Winter

teig mit Bienenmade
Eine Top Kombi wenn man der Bienenmade vielleicht mehr vertraut als nur dem Teig.

Im Winter stehen die Fische gerne tief, das heißt für uns also, dass der Köder nach unten auf den Grund des Teiches muss. Als sehr Vorteilhaft hat sich hierbei die Posenmontage mit klassischem Blei herausgestellt. Die Pose wird so tief eingestellt, dass das Blei auf dem Grund liegt – das erkennen wir daran, dass die Pose leicht schräg im Wasser steht. Dann wird der Köder leicht angezogen, mit ein paar langsamen Kurbelumdrehungen, danach stoppen wir ihn wieder. Der Köder kommt also in Rotation, bleibt dann stehen und dreht aus. Das alles passiert fast in Zeitlupe. Ein verlockender Köder, der genug Attraktivität schafft, jedoch leicht für die Forelle zum Aufnehmen ist.

Hat man zwei Ruten am Wasser, kann man diese abwechselnd einholen. Oft sind die Bisse der großen Fische so vorsichtig, dass man nur ein kleines wackeln der Pose bemerkt, bevor diese gemächlich abzieht.

Flach im Sommer

Die Rasselpose kann zusätzlich helfen die Forellen neugierig zu machen.
Rsselposen werden of unterschätzt, gehören für uns aber immer mit in die Tacklebox!

Im Sommer dagegen stehen die Forellen oft flach und können leicht ausgemacht werden. Jetzt gilt es, die Forelle zu überwerfen und den Köder direkt vor ihrer Nase zu platzieren. Auch wenn die großen Fische Anfangs oft abgeneigt sind, kann wiederholtes Anwerfen Bisse provozieren. Eine Posenmontage mit Glas statt Blei ist hier die erste Wahl, wenn es darum geht die Forellen flach zu verführen.

Schaut euch am Wasser im um und fragt euch was ihr im Gegensatz zu den Fängern anders macht. Schaut euch Tips und Tricks gerne ab. Lernt von anderen und vorallem macht etwas anders, wenn gerade keiner fängt!