Wie man große Forellen fängt- Teil 2: Das Tackle

Wie man große Forellen fängt- Teil 2: Das Tackle

Ist die Zieldestination gewählt und die Vorfreude steigt, sollte man sich gut überlegen, ob man diesen Forellen mit einer nicht mehr ruckfreien Bremse und einer spröden Schnur begegnen will. In erster Linie ist es bei den Massiven Fischen wichtig ein stabiles, aber dennoch feinfühliges Set-Up auf die Beine zu stellen. Da wir bisher die meisten Ausnahmefische auf Teig fangen konnten, gehen wir hier auf diese Angelei ein.

Waldemar fischt seine Trout Lake bis zum Anschlag – das Vertrauen in das Gerät ist groß.

Zum einen müssen wir wissen wie groß der Teich ist und welche Distanzen geworfen werden müssen. Wir müssen davon ausgehen, dass wir nicht alleine am Teich sind und vielleicht nicht den besten Platz bekommen – der Worst Case, aber dennoch Chancenreich! Fischen wir eher grundnah oder müssen wir die Forellen wie im Sommer von der Oberfläche wegzocken? Als grundsolide Allround Rute hat sich vor allem die Trout Lake herausgestellt. Die Rute mit einer Länge von 3,00 bis 3,90m und einem Wurfgewicht von 5 bis 40g besitzt genügend Reserven, um auch die größten Forellen sicher zu manövrieren. Diese Rute ist ebenso sensibel wie kräftig und lässt jeden Anfasser sofort spüren. Auch ist es mit dieser Rute kein Hexenwerk einen 2g Schwimmer auf genügend Distanz zu bringen.
Gepaart mit einer TT2 Rolle ist diese Kombo perfekt für ein ermüdungsfreies Fischen gemacht. Die Spulengröße reicht ebenfalls aus um genug Schnur in Stärke 0,22 oder 0,25 zu fassen.

Unglaublich aber wahr: Ein kleiner 8er Haken von Gamakatsu hat genug Power um eine 10kg Forelle zu drillen und sicher zu landen.

Die Kleinteile sollen ebenso sorgsam gewählt werden, da diese am Ende des Tages das ganze Gewicht des Fisches standhalten müssen. Auch die Haken müssen nicht unbedingt groß sondenr vielmehr scharf und stabil sein. In der Vergangenheit haben wir mit 8er Haken von Gamakatsu schon die ein oder andere Großforelle landen können, ohne, dass diese aufgebogen oder gar gebrochen sind.

Hier geht es weiter zum dritten Teil