Von Grund auf

Von Grund auf

In der kalten Jahreszeit macht es oft Sinn, die passive Rute auf Grund zu legen und den Köder auftreibend über Grund anzubieten. Gerade wenn das Wasser am Grund der Teiche noch mollige 4 Grad Temperatur aufweist, ist die Chance, dass die Fische dort unten stehen, relativ hoch.
Doch wie bekommt man den Köder auf den Grund? Ohne zu wissen wie die Bodenbeschaffenheit ist, kann das Angeln mit Blei schon mal nach hinten losgehen.

Sbirolino als Grundblei

Im Grunde wollen wir auch den vorsichtigen Forellen einen Köder bzw eine Montage präsentieren, die den Forellen keinen Anlass zur Skepsis gibt. Ein im Schlamm versunkenes Grundblei, dass eventuell den Köder, im schlimmsten Fall mit in den Schlamm zieht, scheidet hier aus. Es würde den Forellen einen zu hohen Widerstand bieten.
Ein Sbirolino sinkt so sanft ab, dass er selbst kaum Sediment aufwirbelt und fein säuberlich auf dem – auch noch so schlammigen – Boden aufliegt.

Forellen finden

Mit Sbirolino und langem Vorfach geht es ans Suchen der Fische. Ein kleines Schrotblei, in 10cm Abstand vom Haken bildet unseren Anker und gleichzeitig den variablen Faktor unserer Montage. Das Blei wird alle 20 bis 30 Minuten um 10 cm vom Haken entfernt. So ändern wir die Höhe in der der Köder über Grund steht.

Bekommen wir nach einiger Zeit Bisse, so können wir uns relativ sicher sein die Forellen gefunden zu haben.
Vermutlich wird es aber nicht den ganzen Tag so bleiben, dass wir die Forellen in der gleichen Tiefe antreffen werden.
Deshalb sollte nach längerer Beissflaute die Höhe des Köders wieder ein wenig variiert werden.

Ein Video hierzu findet ihr auf dem Kanal von Big Fish Media