Der richtige Haken

Der richtige Haken

Es wird viel diskutiert, über Ruten, Rollen und Schnüre. Verschiedene Längen, Wurfgewichtsklassen und Aktionen. Über Fassungsvermögen der Rolle, die Übersetzung und alles was es da so gibt.
Was man bei solchen Gesprächen vermisst ist jedoch die Thematik der Kleinteile. Gerade die Kleinteile haben einen gravierenden Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg unserer Montage.

Forellenhaken für Naturköder

Der LS-2210 perfekt für Bienenmaden

Um einen Fisch ans Band zu bekommen, bedarf es vorallem einen scharfen Haken, der von seiner Beschaffenheit und Größe her zu unserem Köder und der zu beangelnden Fischart passt. Gerade zum Angeln mi tNaturködern wie Bienenmaden, werden oft zu große oder zu dickdrähtige Haken genutzt. Dünndrähtige und vorallem sehr scharfe Haken sind hierbei Pflicht.

Scharfe Haken dringen besser in die zähe Haut ein und die Made platzt nicht auf. Auf einen Haken der Größe 8 bis 10 passen ohne Probleme 2 Bienenmaden. Diese werden entweder zum Schleppen genutzt oder auf Stand angeboten. Der Gamakatsu LS-2210 eignet sich hierbei sehr gut, da er neben seiner Dünndrähtigkeit auch extrem scharf ist.

Teighaken zum Angeln auf Forelle

LS-3610 perfekt für Teig

Beim Angeln mit Teig ist es da sehr ähnlich, es ist hierbei einfacher einen etwas dickdrähtigeren Haken zu verwenden, damit der Haken bei einem stärkeren Wurf nicht aus dem Teig ausschlitzt. Hierfür gibt es auch Haken, die eine sogenannte Teigspirale besitzen. Diese gibt dem Teig noch den gewissen extra Halt. Ein Haken, der hier oft zum Einsatz kommt ist der Gamakatsu LS-3610, den es in den verschiedensten Vorfachlängen und Stärken gibt.

Eine 8er Größe bietet bei diesen Haken genug Halt für den Teig oder auch Kombiköder.

Vorfachlänge zum Forellenangeln

Generell ist die Länge des Vorfachs immer sehr individuell auf die Gegebenheiten einzustellen. Das Fischen mit dem Sbirolino erfordert gerne längere Vorfächer ~150cm aufwärts, um die Scheuchwirkung zu reduzieren. Anders sieht es da bei der Rasselpose aus, hier kann der Abstand von Köder zu Pose gerne geringer gewählt werden. Mit einem 50-70 cm Vorfach schleppt man hierbei recht gut.
Wird eine normale Pose eingesetzt, kann gerne wieder ein etwas längeres Vorfach genutzt werden.