CAMOLA – was ist das?!

CAMOLA – was ist das?!
Camola – simpel und fängig.

Zugegeben, mit dem Begriff kann man erst mal nicht wirklich viel anfangen, obwohl er dennoch recht vertraut klingt. Irgendwo hat man das doch schon einmal gehört?! Richtig, am Forellenteich wird das gewesen sein. Camola heisst soviel wie Motte, und da die gerne gefischten „Bienenmaden“ eigentlich die Larven der Wachsmotte sind, haben wir diesen Begriff bestimmt schon einmal hier gehört.

Natürlich sind die Trout Master Camolas keine echten Bienenmaden, sondern künstliche. Diese gibt es in 4 Flash-Farben mit Knoblauch Flavour und in 4 natürlichen Farben mit Shrimp Flavour zu kaufen. 2 Stück, aufgezogen wie ein L, am 6er Haken sind diese Köder eine wahre Macht und sicherlich nicht so empfindlich wie echte Bienenmaden.

Gefischt, wie gerade schon angeschnitten, werden die Camolas wie normale Bienenmaden. Vorallem Posen- und Sbirolinomontagen bieten sich an. Wichtig ist vorallem, dass die Camola aktiv geführt wird, denn nur so schraubt sie sich schön und verführerisch durch das Wasser.

Bienenmade am Löffel – macht eine super Figur!

Eine weitere Möglichkeit ist, die Camola als Trailer am Spoon zu fischen. Hierbei eignen sich vorallem schwerere Spoons, die einen stabilen Lauf aufweisen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Hakenspitze frei bleibt, da die Camolas recht dick sind. Den Spoon kann man duch das zusätzliche Gewicht auch ein wenig weiter werfen, wenn es denn mal nötig ist. Der Köder wird wie andere Spoons auch einfach durchgekurbelt, aber gerade mit dem Trailer sind gelegentliche Absinkphasen des Spoons sehr interessant für die Forellen. Denn die Camola flattert schön auf dem Weg in die Tiefe und bietet hier einen ordentlichen und nicht zu unterschätzenden Reiz.

Moderne Methoden

Forelle auf Camola- am Tungstenkopf.

Sehr interessant ist auch das Fischen der Camola an einem UL Jigkopf. Ein Nymphenhaken mit einer Tungstenperle, wie man sie vom UL-Gummi fischen auf Forelle kennt. Hierbei muss man sich aber bewusst sein, dass der Köder sehr stark rotiert und einem so einen starken Schnurdrall bescheren kann. Im Prinzip wird der Köder einfach nur langsam eingekurbelt, wie mit den bekantnen Gummis auch. Jedoch muss man hier, wie auch bei Spinnern, den Köder einmal mit einem ordentlichen Zug in Fahrt bringen, damit er sauber rotiert. Ein Wirbel zwischen Vorfach und Hauptschnur kann gegen den Schnurdrall Abhilfe schaffen.